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Eine wichtige Veränderung ist, dass die Beschäftigung von Fachkräften mit Berufsausbildung, d.h. nicht-akademischer Ausbildung, nicht mehr auf Engpassberufe beschränkt ist. Mit einer in Deutschland anerkannten Berufsausbildung erlaubt der Aufenthaltstitel zur Ausübung einer qualifizierten Beschäftigung auch diesen Fachkräften den Zugang zu allen Berufen, für die sie ihre Qualifikation befähigt.

Die sogenannte Vorrangprüfung wird weitgehend ausgesetzt. Das bedeutet, dass nicht mehr geprüft werden muss, ob für den konkreten Arbeitsplatz eine Bewerberin oder ein Bewerber aus Deutschland oder der EU zur Verfügung steht. Die Prüfung der Arbeitsbedingungen durch die Bundesagentur für Arbeit bleibt weiterhin erhalten.

Neu ist die Einführung des beschleunigten Fachkräfteverfahrens gem. §81a AufenthG, das im Inland eingeleitet wird.

Ebenfalls erweitert werden für Drittstaatsangehörige, die im Ausland bereits eine Ausbildung durchlaufen haben, die nicht deutschen Standards entspricht, die Möglichkeiten der Nachqualifizierung zum Zweck der Anerkennung ihrer beruflichen Qualifikation.

Der Zugang für IT-Fachkräfte ist ab sofort auch ohne formelle Ausbildung möglich. Bereits bestehende Regelungen für Fachkräfte mit Hochschulabschluss, wie z.B. die Blaue Karte EU, werden fortgeführt. Unternehmen, die sich u.a. fragen, was das neue beschleunigte Visumsverfahren ihnen bringt, welche Behörde hierfür zuständig ist oder an wen sie sich bzgl. der Gleichwertigkeit ausländischer Qualifikation wenden können, bieten wir unsere Unterstützung an.