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Sie haben eine neue Stelle gefunden, die Firma ist an Ihnen interessiert und Sie würden am liebsten sofort den Arbeitsvertrag unterschreiben? Bevor Sie das tun können, müssen Sie Ihrem zukünftigen Arbeitgeber eine Arbeitserlaubnis vorzeigen können. Ohne diese können Sie nicht in Deutschland arbeiten.
Für Staatsangehörige der EU-Mitgliedstaaten ist dies ganz einfach, sie haben freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt ("Arbeitnehmerfreizügigkeit").

Voraussetzungen für die Erteilung der Arbeitserlaubnis-EU

  • Tätigkeit als Fachkraft, für die nach deutschem Recht eine mindestens zweijährige Berufsausbildung erforderlich ist
  • Einhaltung der tariflichen Arbeitsbedingungen für vergleichbare inländische Beschäftigte

Daneben gelten weitere besondere Bestimmungen für die folgenden Bereiche:

  • Hilfskräfte
  • Beschäftigung im Schaustellergewerbe
  • Haushaltshilfen in Haushalten mit pflegebedürftigen Personen

 

Dauer des Verfahrens:

ca. vier Wochen

Zuständigkeit:

Für die Erteilung von Arbeitserlaubnissen und für Zustimmungen zu Aufenthaltstiteln ist die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) mit ihren regionalen Standorten zuständig.
Nicht-EU und Nicht-EWR Bürgerinnen und Bürger brauchen für die Arbeitsaufnahme einen Aufenthaltstitel – zu beantragen in der deutschen Auslandsvertretung oder im deutschen Inland bei einer Ausländerbehörde - und in der Regel eine Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit.

ACHTUNG!

Sonderregelungen gelten für Staatsangehörige Australiens, Israels, Japans, Kanadas, der Republik Korea, Neuseelands und der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie können den erforderlichen Aufenthaltstitel auch NACH der Einreise bei der zuständigen Ausländerbehörde in Deutschland einholen. Dabei ist zu beachten, dass die beabsichtigte Erwerbstätigkeit erst nach Erteilung des entsprechenden Aufenthaltstitels aufgenommen werden darf.

ZAV

Telefonische Beratung bei der ZAV

Telefonsprechzeiten: 08:00 - 18:00
unter Tel. +49 228 713 1313