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Bedürfen Sie einer stationären Versorgung, haben Sie Anspruch auf Aufnahme in ein geeignetes Krankenhaus. Dieses ist im Rahmen seiner Aufgabenstellung und Leistungsfähigkeit zur Aufnahme und Versorgung verpflichtet. Eine rechtzeitige ärztliche Hilfeleistung muss gewährleistet sein. Alle Patientinnen und Patienten haben im Krankenhaus Anspruch auf die Versorgung, deren sie nach Art und Schwere ihrer Erkrankung bedürfen.

Das Krankenhaus, in dem Sie sich behandeln lassen, wird Ihnen in der Regel über die ärztliche Einweisung genannt. Wählen Sie ohne zwingenden Grund ein anderes als das in der ärztlichen Einweisung genannte Krankenhaus, können Ihnen die dadurch entstehenden Mehrkosten ganz oder teilweise auferlegt werden.

 

Hinweis

Ist das Krankenhaus belegt, muss es Patientinnen und Patienten, deren sofortige Aufnahme und Versorgung notwendig und durch ein anderes geeignetes Krankenhaus nicht gesichert ist, einstweilen aufnehmen. Es sorgt nötigenfalls für eine Verlegung der Patienten oder Patientinnen.

Neben den allgemeinen Krankenhausleistungen können andere Leistungen als Wahlleistungen angeboten werden. Die allgemeinen Krankenhausleistungen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden. Auch die Aufnahme und Versorgung der Patienten oder Patientinnen dürfen nicht davon abhängig gemacht werden, dass sie Wahlleistungen in Anspruch nehmen.

Wie bei allen medizinischen Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung müssen Sie auch für einen Krankenhausaufenthalt Zuzahlungen leisten. Eine Auflistung, was Sie alles bei einem Krankenhausaufenthalt beachten sollten, wird Ihnen in der Regel schriftlich bei der Krankenhausaufnahme übergeben. Viele Krankenhäuser geben diese Hinweise auf der eigenen Internetseite bekannt. Ratschläge erhalten Sie auch auf den Seiten der Krankenkassen.

Bei einem Krankenhausaufenthalt sollten Sie darauf achten, dass Ihre Patientenrechte gewahrt werden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Aufklärung des Patienten oder der Patientin vor einer Operation zu. Ohne vorherige Aufklärung und Einwilligung des Patienten oder der Patientin darf grundsätzlich nicht operiert werden.

 

Tipp!

Wenn Sie eine private Krankenversicherung haben, werden diese Kosten möglicherweise durch ein Krankentagegeld gedeckt.